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DANCE STARS Magazin | 02.2014

26 | DanceSta rs | Das Tanzmagazin aus Bremen Waldemar Quella kommt aus der technischen Ecke. Er hat in Bremen Elektrotechnik (Digitaltechnische Systeme) studiert. Zur Zeit arbeitet er im Verkehrsmanagement in Bremen. Seine ersten Klicks macht er 1990 und eignet sich als Autodi- dakt mit Hilfe von Fachbüchern und -zeitschriften erste Kennt- nisse über die Fotografie an. Vier Jahre später wird er erstmals Mitglied einer Fotogruppe namens BSW Hannover. Für ihn eine harte Schule. Ihm wird das Sehen beigebracht – „durch den Su- cher sieht man anders“. Er selbst ist Gründungsmitglied der Fotogruppe „Die Bildermacher in Bremen“, die seit 1996 exi- stiert. Vor 16 Jahren dann knüpft er den ersten Kontakt zum GGC. Sein erstes Tanzturnier, das er fotografisch begleitet, ist der Melitta Cup. Für die Entwicklung der analogen Fotos funk- tioniert er sein Gäste-WC einfach zum Fotolabor um. 2005 dann der Wechsel zur digitalen Fotografie. Das Gäste-WC kann end- lich wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt wer- den. Nur ein Jahr später feiert sein Tanzsportkalender Premiere. Waldemar Quella äußert sich selbst zu seiner Begeisterung über den Tanzsport wie folgt:“ Die ersten Versuche im Sport- bereich waren Basketball und Boxen. Mit den entsprechenden Erfahrungen und Kenntnissen hat mich schon nach dem ersten Tanzturnier die Tanzsportfotografie „ge- packt“ und bis heute nicht mehr los gelassen. Ich freue mich, wenn meine Bilder den Tänzern gefallen und ich damit ihnen eine Freude machen kann. Aber auch, wenn ich die Bilder verkaufen kann. Große Aufregung herrscht bei mir, wenn mein Sohn Lars (15) auf der Tanzfläche steht. Mochte anfangs gar nicht durch den Sucher schauen. Er tanzt bereits seit 8 Jahren und inzwischen sein 23. Formationsturnier in der Regionalliga der Latein For- mationen im A-Team des TSC Hansa Syke (Tanzpartnerin Beke Lührs). Ich selbst bin zum Tanzen ungeeignet und kann gerade Standard von Latein unterscheiden.“ Weiterhin begeistert: „Eines der schönsten Turniere, natürlich neben den großen Meisterschaften, war für mich der Baltic Cup 2013 in Elbing (Polen). Es sollte für alle Einzeltänzer eine Pflichtveranstaltung sein.“ Zur Tanzsportfotografie äußert er sich wie folgt: „Die Tanz- sportfotografie ist sehr komplex. Die schnellen Bewe- gungen und teil- weise „schwachen“ Lichtverhältnisse stellen eine große Herausforderung dar. Ausdrucks- starke Bilder mit den entsprechen- den Emotionen einzufangen ist nicht einfach. Ich verwende dazu fast ausschließ- lich nur Fest- b r e n n w e i t e n . Damit bekomme ich mehr Gestaltungsfreiheit, leider auf Kosten der Flexibilität. Wer sich weiter dafür interessiert, kann mich gern bei einem Turnier, auf dem ich bin, dazu ansprechen. Neben der Aufnahmetechnik besteht noch der große Aufwand der Nachbearbeitung der auf den Speicherkarten mitgebrach- ten Bilder. Es sind tausende! Das Sichten, Auswählen, Bearbei- ten und Onlinestellen ist sehr zeitaufwendig. Der Rechner ist immer zu langsam und zu alt. Die Festplatten immer zu klein. Ein Investitionsstau entsteht. Zusätzlich entstehen hohe Kosten für die Anfahrt und Übernachtung. Mein Anspruch ist, es technisch perfekte Tanzsportbilder mit einem gewissen WOW-Effekt zu erstellen. Dabei müssen aus- drucksstarke Tanzsportbilder entstehen, die Emotionen und die extreme Begeisterung für den Tanzsport zeigen. Dabei stellt der Hintergrund für mich eine wichtige Komponente dar. Er darf nicht ablenken und sollte farblich zum Hauptmotiv passen und keine störenden Elemente aufweisen. Je näher ich an die Tänzer (oder auch gerne umgekehrt) komme, desto besser werden die Bilder. Die Tänzer in der ersten Reihe einer Forma- tion haben also eine wesentlich größere Chance abgebildet zu werden, als die in den hinteren Reihen. Ich kann auch unmög- lich alle Tänzer abbilden und manchmal entsteht sogar der Ein- druck, es war nur ein Paar auf der Tanzfläche (bzw. nur eine Dame). Bei der Motivsuche habe ich doch ein wenig Freiheit und suche mir die Tänzer die möglichst viel Freude am Tanzen zeigen. Damit sind meine Ziele, viel Emotionen zu zeigen fast automatisch erfüllt. Meistens sind es doch die Damen, die mit ihren tollen Kleidern glänzen. Selten sind auf meinen Bildern mehr als zwei Gesichter zu sehen und deshalb für bestimmte Veröffentlichungen ungeeignet. Es ist unwichtig für mich, wel- che Paare auf der Tanzfläche stehen, ob Bundesliga oder Lan- desliga. Die Hauptsache, das Bild entspricht meinen Erwartungen.“ Zur Bedeutung von facebook: „fb stellt für die Tänzer und auch für mich als Tanzsportfotograf eine sehr wichtige Plattform dar. Die Tänzer haben hier die Möglichkeit, schnell „ihre“ Bilder zu sehen. Ich freue mich über jeden „Gefällt mir“ Eintrag und ganz besonders über die Kommentare. Damit sehe ich sofort, was gefällt und was nicht so toll ist. Neben der Zusammenarbeit mit der Firma Diamant Schuhfa- brik (Tanzsportkalender) und diversen Presseveröffentlichun- gen erreichen mich immer mehr Anfragen und Aufträge aus dem Bereich Fotodesign. Dabei handelt es sich um Fotorepor- tagen, Erstellung von Flyern, Postern, Plakaten, Broschüren nicht nur aus dem Tanzsportbereich. Damit ist es mir möglich, die Tanzsportfotografie zu finanzieren und weiter betreiben zu kön- nen. In der Freizeit würde ich gerne wieder Motorrad fahren. Leider reicht die freie Zeit dafür nicht aus. Ohne Unterstützung, Motivation und Verständnis meiner Frau Kerstin wäre das alles nicht möglich. Danke dafür!“ Noch mehr spannende Infos findet man unter: info@quella.de www.tanzsportbilder.de www.tanzsportkalender.de D e r E m o t i o n e n - L i e f e r a n t | W a l d e m a r Q u e l l a Jedes Jahr ein Highlight: der große Tanzsportkalender der Diamant Schuhfabrik mit starken Tanzmotiven von Waldemar Quella. Bestellbar für EUR 19,95 unter www.tanzsportkalender.de

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