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DANCE STARS Magazin | 02.2014

18 | DanceSta rs | Das Tanzmagazin aus Bremen I n t e r v i e w | R o b e r t o A l b a n e s e dann ist bei mir auch alles gut. Der Vorstand, Uta, Angelo, Sven und mein Team sorgen dafür, daß ich gut arbeiten kann. Das reicht mir. Mit Uta hast Du eine unglaublich erfahrene Tanztrainerin an Deiner Seite, wie nutzt ihr diese sogenannten Synergie- effekte? Ja, stimmt, die berühmt-berüchtigten Synergieeffekte. Das kann ich Dir gar nicht so genau sagen, Uta und ich leben und arbei- ten schon so lange zusammen, daß wir einfach ein gutes und eingespieltes Team sind mit allen Ecken und Kanten. Es läuft einfach. Wie sieht der Familienmensch Roberto Albanese aus? Seit einiger Zeit tanzt ja nun auch Deine Tochter Luna.Wie gehst Du damit um, wenn Du sie im Training und auf der Fläche bei Turnieren coachst? Zum Glück ist mit Lunas Tanzen noch alles sehr dezent und nicht so sehr auf Leistung aufgebaut. Einfach mal abwarten, wie es sich entwickelt. Auf jeden Fall hat sie Respekt vor meinem Training (Roberto schmunzelt). So lange es ihr Spaß macht, ist alles gut. Natürlich bin ich immer ein wenig mehr aufgeregt, wenn meine Tochter auf der Fläche steht. Und natürlich bin ich immer ein stolzer Papa. Wie ist denn aus Deiner Sicht die Entwicklung im Tanzsport, ist alles weiter am Steigen oder stehen wir im Moment am Scheideweg und müssen aufpassen, dass uns der Zuspruch und Zulauf für unseren Sport nicht wegbricht? Der Tanzsport ist definitiv an einem Scheideweg. Die Nach- wuchsarbeit in vielen Vereinen ist nicht optimal. In der heuti- gen Zeit ist es immer schwieriger, Jugendliche für unseren Sport zu begeistern. Oftmals wird hier mit alten, unmodernen Methoden agiert. Wir müssen uns einfach mehr Gedanken ma- chen, wie wir die Jugendlichen zum Tanzsport holen können und insgesamt sind die Privatstunden zu teuer. Das können sich viele Eltern in der heutigen Zeit einfach nicht mehr leisten. Unser Sport muß wieder bezahlbar werden. Dir als (halber) Italiener, wie wichtig ist Dir deine Familie und wie machst Du es, dass ihr euch alle immer mal wieder zusammen trefft? Wir versuchen, mindestens ein- bis zweimal pro Jahr als Fami- lie zusammen zu kommen. Das brauche ich auch und das gibt mir oftmals wieder einen klaren Kopf und die richtige Sicht auf das, was wichtig ist. Dein Lieblingsessen? Gegrilltes Lammkarrée, mit Rosmarinkartoffeln, die in getrock- neten Tomaten eingelegt sind. Vielen Dank für das Gespräch.

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