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DANCE STARS Magazin | 02.2014

| 17DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen dings hinter jeder Choreografie, die ich bisher gemacht habe. Planst Du immer nur eine Choreografie im Voraus oder auch schon mal mehrere? Von der Musikauswahl oder den Musikthemen her hat man auch schon mal mehr als eine Idee gleichzeitig, aus denen sich dann ein oder zwei Themen ergeben können. Letztendlich muß ich mich dann natürlich immer für ein Thema entscheiden. Wo holst Du dir deine Ideen für die Tanzthemen? Überall – das kann Musik sein, die mich begleitet, oder Lieb- lingsinterpreten oder Musicals, die mich beeindrucken. Oder einfach nur ein Lied, das mich so beeindruckt, daß ich daraus ein Thema entwickle. Du siehst, es gibt also bei mir ganz un- terschiedliche Wege, wie ich zu einem neuen Thema komme. Setzt Du dich konkret vor ein leeres Blatt Papier und ent- wickelst Du dann ein Thema oder reift es über einen länge- ren Zeitraum in deinem Kopf langsam heran, wie entwickelst Du ein neues Thema? Das ist ein längerer Prozeß im Kopf, die Idee wächst langsam heran. Na klar mache ich mir zwischenzeitlich auch Notizen, aber das erst, wenn das Thema konkret wird. So was dauert ein- fach mehrere Monate. Was machst Du noch alles im Tanzen, gefühlt hast Du ja fast überall Deine Finger im Spiel? Was für eine Frage abends um halb Elf! Na, denn mal los: ich organisiere Meisterschaften, führe die Dancing Highlights in Bremen und Magdeburg durch, bin mit verantwortlich für das Dancing Superstars Festival, das dieses Jahr hier in Bremen Pre- miere feierte. Ich mache Moderationen, gebe Motivationssemi- nare für Firmen, bin Einzeltanz- und Formationstrainer, Verbandstrainer, Wertungsrichter, bin in meiner Funktion als Trainer auch im Ausland unterwegs. Mediendirektor bei der Professional Division im DTV, Tanzschulinhaber und – nicht zu vergessen – Ehemann und stolzer Papa von Luna. Ich glaube, das war’s jetzt im Groben. Was machst Du außer Tanzen noch? Hast Du vielleicht sogar noch Zeit für Hobbys? Sehr witzig – auch mein Tag hat nur 24 Stunden, aber natürlich versuche ich auch, mal aus dem Tanzsport ein wenig rauszu- kommen. Ich gehe gern gut essen und mache und brauche auch immer Urlaub, wo die Sonne richtig gut vom Himmel knallt. Mir ist es auch ganz wichtig, daß ich mich immer, wenn es die Zeit zuläßt, mit meinen ganz alten Kumpels treffe. Unsere Freundschaft besteht schon seit über 30 Jahren. Wir kochen dann und trinken das eine oder andere Glas dabei. Egal, wie lange wir uns nicht gesehen haben, wir sind immer gleich wie- der auf einem Level. Wie tankst Du Kraft für deinen körperlich und geistig sehr anstrengenden Beruf? Roberto lacht: Meine Frau gibt mir die Ruhe und die Kraft“ (im Hintergrund hört man Uta lachen). Wenn mein Umfeld gut ist, I n t e r v i e w | R o b e r t o A l b a n e s e DAS INTERVIEW FÜHRTE LARS KÜCK FOTOS WALDEMAR QUELLA & LHV

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