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DANCE STARS Magazin | 02.2014

| 11DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen D a s P r o d u k t G G C A - T e a m Die Vorbereitung läuft dann unterm Strich auch problemloser als erwartet. Alle sind von Anfang an von der Musik begeistert und gehen höchst engagiert zu Werke. Vom ersten Trainingstag an ist die Konzentration auf einem hohen Level, die späte Europameister- schaft und die anschließenden Sommerferien (ebenfalls sehr spät) haben einige Trainingszeit geraubt, die in der verbleibenden Zeit keinen Schlendrian mehr zuläßt. Insgesamt gibt es vor dem Sai- sonstart mit der Deutschen Meisterschaft in Ludwigsburg fünf Trai- ningslager. Ebenfalls ein regelmäßig wiederkehrendes Thema ist die Doppel- belastung „neues Thema und neue Leute integrieren“. Doch auch hier kann man den Bremer Italiener nicht wirklich aus der Ruhe bringen. Zu oft hat er diese Doppelbelastung schon abgearbeitet. „Alle freuen sich im Team zu sein und geben bei jedem Training Vollgas. Es war gar kein großes Problem, alle, die auf der Fläche stehen, auf einen Level zu bringen. Ganz ehrlich, das hatte ich mir schwerer vorgestellt,“ so der begeisterte Trainer. „Wir haben die- ses Jahr wirklich tolle Leute in die Mannschaft bekommen und konnten somit die Qualität der Mannschaft noch ein wenig mehr nach oben schrauben,“ so Roberto weiter. Eine erste Standortbe- stimmung hat das Team auch schon hinter sich. In einer liebgewor- denen Tradition wurde „West Side Story“ erstmals der Öffentlichkeit im Schulzentrum Huchting in der Delfter Straße vor- gestellt. Zu diesem Zeitpunkt tanzten die Damen noch in roten und grünen Kleidern (50:50), um das Thema auch optisch zu unterstrei- chen. Doch anscheinend verlief die Vorbereitung insgesamt zu rei- bungslos – folgerichtig mußte noch was passieren. Tat es auch. Auf Weisung des WDSF-Sportdirektors Marco Sietas sei es zu unterlas- sen, mit verschiedenfarbigen Kleidern zu tanzen. Dies unter An- drohung einer Disqualifikation bei der Weltmeisterschaft, falls man sich dieser Anweisung nicht beugen würde. Obwohl es im Regle- ment keine expliziten Weisungen gibt, fügt sich der Club, um dem Team zusätzliche nervliche Belastungen zu ersparen. Aber man darf sicher sein, daß dieser Versuch, dem Team „Knüppel zwischen die Nach dem letzten Turnier der abgelaufenen Saison haben einige Stützen des Teams die Mannschaft verlassen. Dies ist zwar auf der einen Seite schade, da hier Leute von Bord gegangen sind, die genau wußten, wie der Trainer tickt und somit seine Anweisungen fast blind umsetzen konnten. Zum anderen bietet dies aber auch die Möglichkeit, den Charakter der Mannschaft neu zu definieren und sich somit auch ein Stück weit neu zu erfinden. Dabei spielt die konsequente Nachwuchsarbeit im Verein eine große Rolle, denn auch in den eigenen Reihen finden sich viele hungrige Nach- wuchstänzer, die sich unbedingt in der ersten Mannschaft etablie- ren möchten. Auf dem Weg dorthin leistet Uta Albanese eine perfekte Vorbereitung. Sie stellt in ihrem B-Team die richtigen Wei- chen, damit die Leute, die nach oben gezogen werden, dort schnellstmöglich Fuß fassen können. Soweit – so gut, aber – in diesem Jahr kommt noch eine weitere, zu meisternde Hürde hinzu. Das Kapitel „The Final Countdown“ wurde nach der EM 2014 für das A-Team zugeschlagen. Der Trainer ging in die Musikproduktion nach München und rief die West Side Story für das A-Team ins Leben. Das ist genau nach dem Geschmack von Roberto Albanese, nicht nur neue Leute ins Team zu integrieren, nein, auch gleich noch ein neues Thema einzustudieren. Sonst würde es ihm ja zu langweilig. Im Übrigen ist das für den Bremer Italiener keine vollkommen neue Situation – nach jeder Saison muß Inventur gemacht und geschaut werden, wer in der neuen Saison weiter im Team bleibt und wer nicht. In diesem Jahr wurden acht neue Tänzer und Tänzerinnen in- tegriert, die z. T. aus dem B-Team übernommen wurden. Fünf Damen – Franziska Bäkefeld (16 Jahre), Anne Ehleiter (26 Jahre), Karina Heidt (25 Jahre) Berit Horstmann (18 Jahre) und Chantal Sta- mer (19 Jahre) und drei Herren – Philipp Hanenkamp (22 Jahre), Kolja Mörsch (26 Jahre) und Sebastian Schwind (26 Jahre). Alle haben sich ohne größeren Reibungsverlust in die Mannschaft inte- griert.

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