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DANCE STARS Magazin | 02.2013

D i e S p o r t w a r t e i m G r ü n - G o l d - C l u b B r e m e n | 47DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen Beruflicher Werdegang: Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachan- gestellter. Danach habe ich mein Abitur nachgeholt und an der Uni- versität Bremen die Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt studiert. Seit 2000 bin ich Grundschullehrer in Lilienthal (Niedersachsen) mit den Fächern, Deutsch, Sachunterricht und Sport. Der Beruf macht mir sehr viel Spaß. Ich arbeite sehr gern mit den Schülern zusammen und bin ein begeisterter Sportlehrer. Motivation für die Übernahme einer solchen Aufgabe: Als der bisherige Sportwart Jeremy Prasetyo uns 2010 auf der Tur- nierpaarversammlung eröffnete, dass er dieses Amt aus berufli- chen Gründen nicht mehr ausüben könne, schlugen meine Mittänzer mich als neuen Sportwart vor und so war ich ab sofort der neue Standard-Sportwart. Die Ausführung eines Ehrenamtes war für mich nicht neu. Nur zu gut weiß ich durch meine früheren ehrenamtlichen Tätigkeiten (Gründungsmitglied der Grundschul- werkstatt an der Uni Bremen, Gründungsmitglied der Bücherei Buch Horn, Organisation der jährlichen Tanzbälle im TV Eiche Horn …) wie wichtig es ist, sich in einem Verein zu engagieren, der auf eh- renamtliche Mitarbeiter angewiesen ist. Begonnen habe ich mit der Pressearbeit für den Standardbereich im GGC. Die Einarbeitungsphase in meinem neuen Amt als Standard-Sport- wart war für mich sehr schwierig, da der bisherige Sportwart be- ruflich im Ausland arbeitete und für mich nicht mehr ansprechbar war. Ich hatte mir von Anfang an verschiedene Ziele gesetzt: - jährlich 2 Turnierevents oder turnierähnliche Events zu veranstalten - die Club-Gemeinschaft unter den Tänzern zu stärken - Tanzseminare zu planen und zu organisieren - ein aktives Clubleben sowohl sportlich als auch in Hinsicht auf die Gemeinschaft zu fördern - den Standard-Bereich im Club zu stärken und den Nachwuchs im Standardbereich zu fördern - den JMD Bereich neu aufzubauen und wieder zu etablieren Der Zeitaufwand, den ich für die o.g. Aufgaben benötige, ist schon recht groß. Ich sitze jeden Tag für eine Weile am Computer, um meine Mails zu bearbeiten und Termine zu organisieren. Dann kom- men die aufwendigen Vorbereitungen für die Events und Turniere hinzu. Ein größeres Aufgabengebiet ist z. B. die Vorbereitung für den „Tag des Tanzens“ oder des „Adventspokals“ um Weihnachten herum. Zusätzlich organisiere ich auch gerne Aktivitäten, die die Gemeinschaft im Club stärken, wie z. B. Spaßrallyes, Grillabende, das Wichteln vor Weihnachten … Außerdem leistet man auch viel Gedankenarbeit und überlegt sich, manchmal sogar im Urlaub, wie man die Dinge am besten regeln, anpacken und/oder verwirklichen kann. Hinzu kommen auch immer wieder Gespräche mit Trainern, Tanzgruppen oder auch Paaren, um sich auszutauschen und festzustellen, ob alles gut läuft oder ob es Probleme gibt. Ich versuche, neben meinem Beruf, meinen Auf- gaben in der Familie und meinem eigenen Turniertanzen, die Tä- tigkeit so gut wie möglich zu erfüllen. Nicht immer gelingt das, da gibt es schon auch mal Engpässe im Zeitmanagement, aber im Gro- ßen und Ganzen klappt es recht gut. Die größten Herausforderungen in meinem Job als Sportwart sehe ich in der Stärkung des Standard-Bereichs in unserem Club, in der Zusammenarbeit zwischen den Trainern und zwischen den Spar- ten. Hier ist es nicht einfach, einen für alle akzeptablen Weg zu fin- den. Umso wichtiger finde ich es, dass unser Club breit aufgestellt ist, d.h. die verschiedenen tänzerischen Facetten - sei es Standard, JMD, Latein, Kindertanz etc. - nebeneinander funktionieren und sich gegenseitig akzeptieren. Hier hat jeder in seinem Bereich eine ver- antwortungsvolle Aufgabe, diese Aufgabe als Ehrenamt macht jeden im Club außerordentlich wertvoll. Aus diesem Grund finde ich die Wertschätzung jedes einzelnen Clubmitglieds, das sich en- gagiert, außerordentlich wichtig. Die Wertschätzung, die ich als Standard-Sportwart erfahre, ist für mich quasi der Motor für die Ak- tivitäten und die Kreativität des Clubs. Ich selbst trainiere sehr gern im Club in Oberneuland, dort trifft man andere Tänzer, man tauscht sich aus und trainiert das aus, was in den Gruppenstunden vermittelt wurde. Außerdem treffe ich dort Freunde und fühle mich in der Gemeinschaft wohl. Der Club ist für mich so etwas, wie ein zweites Zuhause. Beiräte, die mir zuarbeiten und einen Teil der Arbeit übernehmen: Magret Ringies: Sie ist zuständig für die Startmarken der Tänzer und das Lizenzwesen (Lizenzen für Trainer, Wertungsrichter, Tur- nierleiter) Dirk Rosenbrock: Vertreter des Standard-Sportwarts und Bear- beitung der Anträge für die Showtänze GGC-Sportwart Wolfgang Ahlrichs Organisieren, planen und steuern - Tagesgeschäft eines Sportwartes

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