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DANCE STARS Magazin | 02.2013

16 | DanceSta rs | Das Tanzmagazin aus Bremen I n t e r v i e w | E k a t e r i n a L e o n o v a Deine größten Erfolge bisher? Oh warte mal, wir waren Finalisten der DM über 10 Tänze und Finalisten der DM S Standard, Gewinner von internationa- len Turnieren. Als Vertreter von Deutsch- land haben wir den European Cup Standard gewonnen und in der Latein- sektion den zweiten Platz belegt, den Worldcup Standard gewonnen und in diesem Jahr waren wir im Finale der 10- Tänze Weltmeisterschaft. Ebenfalls wur- den wir dieses Jahr Zweite im Europacup Standard. Welche Ziele hast Du noch im Tanzen? Überall da, wo wir noch nicht Erste waren, Erste zu werden (lacht). Du hast eine Ausbildung zur Tanzpäd- agogin absolviert.Was muss man sich darunter vorstellen und arbeitest Du auch in dem Bereich? In Deutschland versteht man das wohl Ekaterina, wie bist Du zum Tanzen ge- kommen, wie hat alles bei Dir angefan- gen? Bei mir auf dem Gymnasium war es Pflicht, in einem Verein Sport zu treiben. Meine Mama hat mich daraufhin in einem Tanzverein angemeldet. In dem Verein wurde ich dann rausgeschmissen, weil ich angeblich nicht gut genug war, kein Tanzpotential hatte (sie schmunzelt). Die Chemie zwischen dem Verein und mir stimmte einfach nicht. Danach habe ich dann bei einem anderen Trainer trainiert und siehe da, von da an lief es prima. Der Verein und der Trainer waren einfach toll. Wie ist der Verlauf Deiner Tanzsport- karriere bis jetzt? Meine Tanzkarriere ist bis jetzt eigentlich stetig steigend, mit den größten Erfolgen im letzten Jahr. Dieses Jahr hat „Let´s Dance“ sehr viel Zeit in Anspruch ge- nommen, daher haben wir nicht so viele Turniere getanzt. ein wenig anders, als in Russland. Ich habe fünf Jahre Tanzen studiert. Dies je- weils sechs Tage pro Woche, darin ent- halten auch, an drei Tagen Fachwissen studiert wie Psychologie, Pädagogik, So- ziologie sowie Kunst und Kultur. Ich habe dabei viele Tanzstile und Tanzrichtungen gelernt. Am Ende habe ich dann ein rotes Diplom überreicht bekommen, das bedeutet, dass ich mein Studium mit der Note 1,0 abgeschlossen habe. Du studierst zurzeit auch noch BWL und gehörst zu den Jahrgangsbesten. Wie kommt man als Tänzerin auf ein BWL Studium? (Sie lacht) Ich musste etwas studieren, was für eine, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, gut zu studieren ist. Und da mir Mathe schon immer gut gelegen hat, fiel die Entscheidung eben auf BWL. In- zwischen bin ich neben meinem eigenen Studium noch Tutorin und bringe ande- ren Studenten das Fach BWL näher und helfe ihnen. Wie siehst Du den Tanzsport im Ver- gleich zwischen Russland und Deutsch- land? Viele erfolgreiche Tänzerinnen und Tänzer kommen aus Russland. Wieso ist das so? In Russland und Deutschland ist die Her- angehensweise an den Tanzsport total unterschiedlich. In Russland gibt es keine Tanzschulen, so wie man sie hier kennt. Da geht man als Kind sofort in einen Tanzsportverein. Man tanzt von An- fang an Turniere und misst sich mit an- deren Kindern. Das Training ist von Beginn an absolut leistungsorientiert. Auch die Trainer sind sehr daran interes- siert, dass ihre Schützlinge die Besten bei den Turnieren sind. Man gibt eben sofort Vollgas. In Deutschland ist das ganz anders, hier kann man das Tanzen auch ohne den Leistungsdruck erst ein- mal kennenlernen und schauen, ob es einem überhaupt Spaß macht. Man kann selbst entscheiden, wie viel man in den Sport investiert. Du bist hauptsächlich für Deine Lei- denschaft „Tanzen“ nach Deutschland gekommen.Wieso hast Du dich für Deutschland entschieden? Mein jetziger Tanzpartner Paul Lorenz hat mich angerufen und mir vorgeschla- gen, mit ihm für Deutschland an den Start zu gehen. Wir haben gemeinsame Bekannte, die mir dazu geraten haben mit ihm zu tanzen und da habe ich dann einfach Ja gesagt. Du tanzt Latein und Standard.Was tanzt Du lieber, welche sind Deine Lieblings- tänze und warum?

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