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DANCE STARS Magazin | 01.2013

| 49DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen T a n z a r e n a B r e m e n g o e s H i p H o p eltmeister werden! - Das ist das große Ziel von vielen Bremer Tänzern und einige haben es im Dezember 2012 wieder geschafft – Weltmeister der Lateinformationen! Aber wussten Sie, dass nicht nur die Formation des GGC Bre- men um den begehrten Titel kämpft, son- dern auch die Gruppen „Last Kings“ und „Swat“ davon träumen können? Sie tanzen HipHop in der Tanzarena und haben mit ihrer erfolgreichen Trainerin einiges vor. Iwetta Lis, kurz Wedda, unterrichtet nun schon seit zwei Jahren HipHop - Kinder in der Tanzarena. Seit einem Jahr gehen zwei Gruppen und einige Solos und Duos auf Meisterschaften und das gleich mit Erfolg. Die „Last Kings“ kommen nach Hause, ka- putt und müde, aber glücklich. Auf der Lan- desmeisterschaft im April 2013 haben die 11- und 12-Jährigen im Finale den vierten Platz belegt. Genauso wie ihre älteren Freunde und die andere Meisterschafts- gruppe der Tanzarena „Swat“. Nun geht es zur Deutschen! Alle sind begeistert, aber das heißt auch wieder Trainingslager, wie- der viele Einzelstunden und viel schuften für Ihren Traum. Den Kindern macht das alles aber nichts aus, denn der Spaß und das Gruppengefühl stehen jederzeit an er- ster Stelle. Die „Last Kings“ haben jetzt sogar schon eine eigene Facebookseite, die zurzeit 27 „gefällt mir“ hat – Tendenz steigend. Sie wollen Einiges erreichen: Sie träumen vom Welt-, Europa-, und Deut- schenmeistertiteln. Ihre Trainerin Wedda hat all dies schon einmal geschafft und will die Kinder der Tanzarena nun auch zu sol- chen Erfolgen führen. Wedda tanzt seit sie sechs Jahre alt ist und das immer erfolgreich. Seit 11 Jahren trai- niert sie HipHop - Gruppen in Bremerhaven und Bremen. Ihre Teams waren bereits vier- mal hintereinander Deutsche Meister und 2012 sogar Vizewelt- und Europameister. Sie beginnt mit ganz jungen Kindern, schult Bewegungen, die später wichtig sind und zeigt den Kindern wie sie Choreographien tanzen und Positionen wechseln. Aber auch Improvisation ist wichtig, wenn man im Hip- Hop alleine auf der Fläche steht und der Jury zeigen muss, was man kann. Bei den HipHop Meisterschaften gibt es neben ver- schiedenen Altersgruppen auch unter- schiedliche Gruppengrößen. Es treten Solos, Duos und Gruppen mit sieben Kin- dern aus der Tanzarena an. Wedda zeigt für ihre Kinder immer vollen Einsatz und hat stets ein offenes Ohr. Sie kümmert sich um alle Probleme ihrer Tän- zer, egal ob mit der Gruppe, sich selbst oder den Eltern, organisiert alle Fahrten zu den Meisterschaften eigenständig und das alles nicht hauptberuflich – auch wenn es manchmal ein Full-Time-Job ist. Wedda hat gerade ihr Studium zur Lehrerin abge- schlossen. Die „Last Kings“ und „Swat“ ver- trauen ihrer Trainerin. Egal, ob es um Kleidung, Choreographien oder Musik geht - Wedda hat das richtige Händchen. Wie kommen 11-Jährige Jungs und Mäd- chen darauf HipHop zu tanzen? Sie finden es cool sich zu Musik auszupowern und dazu auch noch lässige Kleidung zu tragen. Dazu können sie sich eigene moves ausdenken und so ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Vor allem bei den Solotänzen ist vieles, was die Kinder auf der Meisterschaft zeigen, im- provisiert. Die Kinder bekommen dadurch ein besseres Selbstbewusstsein und können sich später im Schule, Ausbildung und Beruf besser durchsetzten. W TEXT DANA WARTJES FOTOS LARS KÜCK HIPHOP IN DER TANZARENA Last Kings und Swat auf dem Weg zu großen Titeln

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