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DANCE STARS Magazin | 01.2013

| 35DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen E h r e n a m t i m G G C B r e m e n | W e r n e r D e i c h e r t e größer ein Verein ist, umso wichtiger wird das Amt des Schatzmeisters und umso um- fangreicher seine Arbeit und Aufgaben. Seit 1975 verwaltet Werner Deichert die Clubfinanzen. Das ist an sich schon ein Re- kord – welcher Verein kann sich rühmen, daß sein Schatzmeister 38 (!) Jahre dieses Amt wahrnimmt? (Und so lange durchge- halten hat …) Als Absolvent der Tanzschule Schipfer- Hausa war er zum Grün-Gold-Club ge- wechselt, um als Turniertänzer bessere Trainingsbedingungen zu finden. Diese Karriere war – leider oder Gott sei Dank? – nach zehn Jahren vorbei. Die Begeisterung für den Tanzsport blieb jedoch erhalten und lebte in einem Tanzkreis mit seiner Frau Britta Lübke weitere zehn Jahre wieder auf. Da jedoch zum Programm auch der Paso Doble gehörte, ein Tanz, mit dem sich Werner gar nicht, seine Frau jedoch sehr befreunden konnte, und natürlich auch aus beruflichen Gründen, üben beide diese Be- tätigung nicht mehr aus. Geblieben ist al- lerdings sein Engagement als Turnierleiter und sein Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung von Großveranstaltungen– seit immerhin 36 Jahren. Werner Deichert absolvierte eine Lehre als Industriekaufmann bei der Bremer Stra- ßenbahn AG. Während der Semesterferien seines anschließenden BWL-Studiums konnte er sich einen Jugendtraum erfüllen und sein Studium als Straßenbahnfahrer verdienen. „Ich wollte nie Lokomotivführer werden“, so Deichert, „mein Traum war immer die Straßenbahn“. Als angehender Betriebswirt ließ er sich 1975 überreden – nach einem kurzen In- termezzo als Pressewart - das Amt des Schatzmeisters zu übernehmen. Günter Meinen, zu der Zeit 1. Vorsitzender des GGC, suchte einen neuen Schatzmeister und so fragte er Werner Deichert, was er denn studiere. Ehrlicherweise nannte er „Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Rech- nungswesen“ und schon war es passiert. Er redete sich selbst gut zu, daß er dieses Amt für seinen beruflichen Werdegang als „Übungsmöglichkeit“ nutzen könne. Inner- halb kürzester Zeit ordnete er das zum da- maligen Zeitpunkt desolate Finanzwesen des Clubs. Ob nun die „Übungen“ für den Club seinen beruflichen Erfolg beflügelt haben, mag dahingestellt bleiben – inzwi- schen ist Werner Deichert Kaufmännischer Leiter bei der Coffein Compagnie; mittler- weile inTeilzeit, was ihm natürlich mehr Zeit für seine – sehr verantwortungsvolle – ehrenamtliche Tätigkeit und sein neues sportliches Betätigungsfeld, das Golfspie- len, erlaubt. Wie man anhand der Fotos sehen kann, gehörte auch das Segeln ge- meinsam mit seiner Frau 20 Jahre zu seinen bevorzugten Sportarten. Neben den „normalen“ Aufgaben eines Schatzmeisters betreut Werner Deichert auch noch die Großveranstaltungen des Clubs. Er gehört als festes Mitglied zum Orga-Team und ist in alle wichtigen Ent- scheidungen, die hinsichtlich der Finanzie- rung und der Organisation eines solchen Unternehmens zu treffen sind, maßgeblich involviert. Praktisch heißt das für ihn, daß er nicht nur an den diversen vorbereiten- den Ausschußsitzungen anwesend ist, son- dern bei den Großveranstaltungen zwei Tage fast komplett in der Stadthalle (= ÖVB-Arena) verbringt. Meist beginnt es schon Freitag Abend: während die Gäste noch nach dem Buffet im Maritim-Hotel ge- mütlich zusammensitzen, hangelt er sich von Wertungsrichter zu Wertungsrichter zu Funktionär (soweit anwesend) um die anfal- lenden Reisekosten und Spesen abzurech- nen – und damit zusätzliche Unruhe am Veranstaltungstag zu vermeiden. Bisher hat auch trotz dieses Verfahrens kein Wer- tungsrichter vor Beginn der Veranstaltung Bremen wieder verlassen … Am Veranstaltungstag ist Werner Deichert dann noch verantwortlich für die Koordina- tion zwischen Organisationsablauf und den Anforderungen des Fernsehens. Da die Meisterschaften ja live übertragen werden, bedarf es hier schon einiger Erfahrung, um unnötige Verzögerungen im Ablauf der J Meisterschaft und ein u. U. abruptes Abbre- chen der Übertragung zu vermeiden. Bis auf ein Mal, als der Turnierleiter gezwungen war, sich für fast zehn Minuten einiges ein- fallen zu lassen, um die Wartezeit zu über- brücken, hat das auch immer reibungslos funktioniert. Auch das trägt sicher dazu bei, daß die Medien sich beim GGC gut aufge- hoben fühlen was Arbeitsabläufe und Ver- ständnis für ihre Belange betrifft. Hier profitiert Werner Deichert von den Erfah- rungen seiner Frau Britta: sie ist langjährige Mitarbeiterin bei Radio Bremen, produziert eigene Sendungen und ist vielleicht dem einen oder anderen noch in Erinnerung als Moderatorin der Sendung „Buten un Bin- nen“. Als Schatzmeister ist Werner Deichert mit seiner Zuverlässigkeit, seiner Geradlinig- keit und seinem Fachwissen für den GGC unersetzlich und somit hoffen wir alle sehr, daß er uns noch viele Jahre erhalten bleibt und bereit ist, auch weiterhin nicht die Ge- duld mit seinen Mitstreitern im Vorstand zu verlieren, wenn diese einmal wieder nicht die Auswirkungen ihrer Wünsche und Ent- scheidungen hinsichtlich einer korrekten steuerlichen Behandlung beachtet haben. Wer einmal den dicken Aktenordner gese- hen hat mit dem Jahresabschluss und den dazugehörigen Unterlagen wird verstehen, daß die Erstellung mit sehr viel Kleinarbeit und Akribie verbunden ist und weiß umso mehr die Leistungen unseres GGC-Schatz- meisters – stets ehrenamtlich, wohl gemerkt! – zu schätzen. Der Meister des Schatzes Werner Deichert hält die Kasse beim Grün-Gold-Club zuzammen. Und das schon seit 38 Jahren! AUFGABEN DES SCHATZMEISTERS (1) Der Schatzmeister ist verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Clubs, Erstellung des Jahresabschlusses sowie insbesondere für - Überwachung der Buchhaltung; - Mahnung und Beitreibung von Beiträgen und übrigen Forderungen; - Zahlungsverkehr; - Personalangelegenheiten - Steuerangelegenheiten, Versicherungen; - Beantragung von Zuschüssen, insbesondere aus öffentlichen Mitteln und auf Anregung der verantwortlichen Vorstandsmitglieder. (2) Vor Einladung zur ordentlichen Mit- gliederversammlung nimmt der Vorstand den Bericht des Schatzmeisters entgegen. Werner Deichert vor „seiner“ Straßenbahn, die er während seines Studiums fuhr D

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