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DANCE STARS Magazin | 01.2013

18 | DanceSta rs | Das Tanzmagazin aus Bremen I n t e r v i e w | C h r i s t i a n P o l a n c hältnis und wenn es passt, dann bekommt man auch mal konstruktive Tipps, auch von Herrn Llambi (Christian grinst). Wie hat sich Lets Dance auf Dein Leben ausgewirkt? Bekommst Du viel Fanpost und Liebesbriefe? Ja klar hat man nach so vielen Sendungen auch schon einen gewissen Bekanntheits- grad, was ich als sehr angenehm emp- finde und auch so wahrnehme auf der Straße. Und es hilft mir auch ungemein bei meiner Arbeit als Tänzer wie zum Beispiel Angebote für Showauftritte. Und ja, den einen oder anderen Liebesbrief habe ich wohl auch schon bekommen (Christian zwinkert mit dem Auge). Dein tollster Moment bei Lets Dance? Oha, das ist ganz schwer zu beantworten. Du kannst die Staffeln da nicht miteinan- der vergleichen. Da gibt es in jeder Staf- fel mehrere tolle Momente. Na klar, die beiden Siege waren schon richtig tolle Momente. Aber ganz ehrlich, die tollsten Momente erlebe ich eigentlich neben den Shows. Nämlich dann, wenn wild- fremde Menschen auf mich zukommen und sich bedanken, dass ich ihnen durch mein Tanzen tolle Augenblicke beschert habe. Das ist doch toll, dass die Liebe und Mühe, die ich in mein Tanzen rein- stecke, sowas bei anderen Menschen auslöst. Da bin ich dann immer beein- druckt. Ach ja und noch was ist immer schön und zwar wenn sich die Prominen- ten, mit denen ich tanze, freuen, wenn sie im Trainingssaal das erste Mal was hin- bekommen haben in einem Tanz. Die strahlen dann oftmals übers ganze Ge- sicht. Du hast erst mit 17 Jahren, also für Pro- fitänzer relativ spät, mit Tanzen ange- fangen und hast dann eine erfolgreiche Karriere hingelegt.Wie hast Du das geschafft? Ein ganz starker Wille hat mir dabei ge- holfen. Tanzen macht mir einfach Spaß und ich bin sehr ehrgeizig. So stellen sich am Anfang auch recht schnell die Erfolge ein und das motiviert natürlich noch zusätzlich. Ich wollte mir beweisen, dass ich es schaffe und bin mit sehr viel Trainingsfleiss an die ganze Sache heran gegangen. Ich war da recht kompro- misslos, im Training wurde nur trainiert und nicht so viel gequatscht. Das habe ich dann nach dem Training gemacht. Und ganz wichtig, immer ans Limit gehen, so kann man sich weiter steigern. Was bedeutet Tan- zen für Dich? Auch wenn es schon so oft gesagt wurde – Tanzen ist mein Leben! Ich liebe es mir Bewe- gungen zur Musik auszudenken und mich zur Musik zu bewegen. Was fällt Dir zum Grün Gold Club und Roberto und Uta ein? Der GGC ist ein H a m m e r v e r e i n . Super erfolgreich im Formationsbe- reich, viele aktive Mitglieder und viele Talente in den eigenen Reihen. Mit Roberto und Uta an der Spitze hat der Club ganz tolle Trai- ner. Ich kenne die Beiden sehr gut und mag sie unheimlich gerne. Wir haben schon viel miteinander erlebt und auch gegeneinander getanzt. Ich habe sogar schon mal in den Räumen in Oberneu- land trainiert. Was machst Du, wenn du nicht für Lets Dance im Tanzsaal stehst, bzw. wie sieht Dein Berufsalltag aus? Dann freuen sich meine Paare, dass sie endlich mal wieder ihren Trainer zu Ge- sicht bekommen. Ich trainiere Paare in ganz Bayern. Wirke mit in Tanzwork- shops. Trainiere und unterrichte Hobby- tänzer und tanze selbst Shows. Ich bin von Beruf selbstständiger Tanztrainer. Welches sind Deine nächsten Ziele, was hast Du dir für dieses Jahr vorgenommen? Meine Paare immer so weit wie möglich nach vorne bringen. Ich habe auch noch andere Projekte, die aber noch nicht spruchreif sind. Meine Wohnung ist ein Projekt, die möchte ich mir möglichst schnell gemütlich einrichten. Und noch was - ich suche eine neue Tanzpartne- rin. Also liebe Tänzerinnen, wer sich jetzt angesprochen fühlt, bitte melden! Und ich möchte dieses Jahr noch auf alle Fälle nach Kuba. Das Lebensgefühl in mich aufsaugen und mit den einheimi- schen Salsa tanzen. Du bist ja viel in Bewegung, womit ent- spannst Du dich, wie erholst Du dich? (Christian grinst) Ich entspanne mich hier gerade bei diesem Interview. Eine Wohltat für meinen Körper. Ich kann mich auch wunderbar entspannen, wenn ich mit Freunden essen gehe und wir dann nur über private Dinge quatschen und uns gegenseitig auf den neuesten Stand bringen. Ich gehe auch gerne zum Entspannen in die Sauna. Oder einfach mal für mich alleine sein, das ist für mich auch Entspannung pur. Was fällt Dir zu Bremen ein? Ich finde dass Bremen eine tolle Stadt ist. Leider etwas weit weg für mich. Aber wenn ich mal wieder die Möglichkeit habe nach Bremen zu kommen, bin ich sofort da. Bitte verrate uns noch Dein Lieblingsessen. Ich liebe Apfelstrudel, schon seit meiner frühesten Kindheit und das hat sich bis heute nicht geändert. Natürlich am lieb- sten von Mama zubereitet. Vielen Dank für das herzliche Gespräch! Auch mit der blinden Sängerin Joana Zimmer schaffte es Christian atemberaubende Tänze aufzuführen D

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