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DANCE STARS Magazin | 01.2012

| 49DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen T a n z e n i s t c o o l u n d m a c h t s e x y in ich hier richtig für den An- fängertanzkurs?“ Schüchtern stehen die neuen Jugendli- chen im Vorraum der Tanza- rena. Später fühlen sie sich wohl auf der Tanzfläche, sind mindestens genauso cool wie der „Chek- ker“. Doch dann heißt es Abtanzball, wie- der Aufregung, Spannung und Nervosität. „Wann übergebe ich dem Mädchen die Blumen?“ Und nach all dem bewegen sie sich mit viel Spaß alle gemeinsam auf der Fläche, treffen sich auch mal zum Quat- schen in der Arena und gucken auf YouTube oder im Facebook die neusten Tanzvideos. Für Einige endet der Weg mit den gelern- ten Schritten aus dem Anfängerkurs, man- che machen Pause, sie gehen ins Ausland: Australien, Amerika, Neuseeland. Und man- che entdecken noch mehr Spaß am Tanzen, sind Feuer und Flamme, lernen das Tech- niktraining kennen, gehen zu den Formati- ons-Castings und sind vielleicht, wenn alles klappt, irgendwann Weltmeister. Die Ju- gendlichen in der Tanzarena haben einen spannenden Weg vor sich. „Bin ich hier richtig, ähm, ich wollte tanzen lernen“ – Die schüchternen Jugendlichen kommen in ihre erste Tanzstunden. Es ist Montag, 16.30 Uhr – Der neue Anfängerkurs beginnt. „Herzlich willkommen in der Tan- zarena. Kommt erst mal alle auf die Fläche. Gleich geht’s los.“ – begrüßt Andreas Stöl- ting, Tanzlehrer der Jugendlichen, seine neuen Schützlinge. Wie fasst man ein Mäd- chen beim Tanzen überhaupt an, wie for- dere ich eine Dame auf, wie tanze ich Langsamen Walzer, Diskofox, Blues. All dies zeigt Andreas Stölting den Jugendli- chen in der ersten Stunde und dabei kommt der Spaß natürlich auch nicht zu kurz. Aus den Boxen ertönen die neusten Charts und Andreas hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Die Zeiten in denen zu Hugo Strasser Wiener Walzer getanzt wurde sind vorbei – jetzt heißt es Walzer zu „Nothing else matters“ oder Samba zu „Hamma“. Am Rande der Fläche kann man in der Pause die ersten Kontaktaufnahmen und das Schwinden der Nervosität beobachten: „Na, warum bist Du hier? Haben Dich auch deine Eltern hierher geschickt?“ - „Neee, ich bin wegen des Mädchens da drüben hier, wollte ihr einen Gefallen tun.“ Antwor- tet der Gegenüber mit einem Kopfnicken lässig. Die Beweggründe der neuen Ju- gendlichen sind unterschiedlich, doch schnell finden sie eine Gemeinsamkeit: Den Spaß am Tanzen und am Miteinander. Alle lernen sich schnell kennen und jeder merkt, dass Tanzen nicht so spießig sein muss, wie es scheint. In den folgenden Stunden werden die Partner ständig ge- wechselt. Klar, dass man da seine Lieblings- tanzpartnerin findet, aber manchmal auch in den sauren Apfel beißen muss und mal nicht mit ihr tanzen kann. So lernt jeder jeden kennen und es bildet sich aus dem Kurs eine neue Clique. Es sind nun acht Wochen vergangen. Im An- fängerkurs ist der Alltag eingekehrt. Die Jungs sind wieder obercool. Die Mädchen tauschen sich lässig über die neuesten Mo- B TEXT DANA WARTJES FOTOS TANZARENA BREMEN [ Ich bin wegen des Mädchens da drüben hier - wollte ihr einen Gefal- len tun ... ]

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