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DANCE STARS Magazin | 01.2012

30 | DanceSta rs | Das Tanzmagazin aus Bremen billig aus und im schlimmsten Fall nach Travestie. Von den großen professionellen Marken wie Mac oder Kryolan gibt es tau- sende fantastische matte Nuancen für Augen, Wangen und Lippen. Als Faustre- gel gilt: die helle Nuance im Augeninnen- winkel bis unter die Brauen, das bringt den Blick zum Strahlen und schafft Weite, gerade bei engstehenden Augen. Die dunklere Nuance in der Lidfalte schafft Tiefe und kann auch gerne etwas nach Außen und entlang der unteren Wimpern gezogen werden. Smokey Eyes sind ein Modetrend, mit dem man vorsichtig sein muss, damit das Publikum auf die Entfer- nung nicht nur zwei schwarze Löcher sieht. Blauen und grünen Lidschatten überlässt man am besten ganz den „Bal- let-Muttis“ für ihre kleinen Lieblinge zur Schulaufführung. Auch am Theater sind erdige Farben besser, wer mutig sein will, kann mit kräftigem Orange, Pink und Vio- lett- Tönen intensive und überraschend natürliche Effekte erzielen. Sehr dunkle Töne klopft man am Besten vorher etwas aus oder testet auf dem Handrücken die Intensität. Einen perfekten Lidstrich muss man als Tänzerin einfach können! Flüßigliner ist viel präziser und intensiver als ein Kayal- stift. Viele kommen mit einem Liquid Liner gut zurecht, für echte Profis gibt es zum Beispiel bei Bobbi Brown oder May- belline Gel-Liner in einem Töpfchen, den man mit einem sehr feinen Pinsel freihän- dig aufträgt. Das tolle an Gel ist, dass man die Kontur auch weich verwischen kann. Wer doch mal ausrutscht, braucht sich keine Sorgen zu machen, auf der Bühne braucht man keine haarfeinen Schwal- benschwänzchen, der Lidstrich kann auch ruhig dicker sein. Man denke an Audrey Hepburn! Augenbrauen zu zeichnen ist fast der schwierigste, aber auch fast der wichtig- ste Schritt beim Bühnen-Makeup. Der richtige Brauenbogen kann den ganzen Gesichtsausdruck verändern. Am Besten mit einem gut ange- spitzter Brauenstift innen ansetzen und die Linie zum Ende hin anheben und etwas länger aus- laufen lassen. Wenn es gelingt, kann man so den gesam- ten Augenbereich vergrößern. Fehler bei den Augen- brauen sind schwer wieder zu korrigie- ren, am besten zeichnet man in einem Schwung. Falsche Wimpern aufzukleben gilt oft als die Hohe Schule des Make-ups, dabei ist es eigent- lich ganz einfach. Hilfreich ist es, sie vorher anzupassen und an den Rändern etwas abzuschnei- den. Den Klebstoff ganz dünn auftra- gen und etwas trocknen lassen, dann besonders die Ränder sorgfältig andrücken, praktisch ist dafür eine ab- gerundete Haarnadel, dann klebt nichts an den Fingern. Ein Model, bei dem die Wimpern außen länger sind als innen schmeichelt den meisten Gesichtsfor- men. Bei Fotoshootings werden oft zwei Paar falsche Wimpern übereinander ge- klebt, das macht das dünne Bändchen auch widerstandsfähiger und man kann sie länger benutzen. Die Klebstoffrück- stände sollte man alle paar Tage vorsich- tig entfernen. Ganz wichtig: immer die eigenen Wimpern mit tuschen, die billig- ste, klumpigste Mascara ist wunderbar für die Bühne, und schön tiefschwarz, sonst bilden die eigenen Wimpern einen traurigen grauen Rand um die kunstvoll geschminkten Augen. Das ideale Rot für die Lippen hat genau die richtige Balance von Gelb- und Blau- tönen. Zu blaustichige Nuancen machen die Lippen schmal und streng und das Gesicht schnell alt, zu orangelastig kön- nen die Zähne gelb wirken. Genau rich- tig und geradezu berühmt sind Ruby Woo und Russian Red von Mac. Dazu ge- hört ein Liner in der entsprechenden Farbe. Braune oder schwarze Lippen- konturen gehören in die 80er Jahre oder in die Travestie Show. Ein klares Lipgloss läßt die Farbe schön strahlen und die Lippen voller wirken. Noch ein kleiner Profi-Tip: Wenn man vor dem Garderobenspiegel sitzend einen kleinen Handspiegel direkt über den Kopf hält, kann man darin überprüfen, wie das Makeup aus der Entfernung wirkt! Zu guter Letzt wird jeder Masken- bildner bestätigen, dass hochwertige Pinsel sich als Investition lohnen und wenn man sie regelmäßig reinigt, be- gleiten sie uns eine ganze Karriere lang. M a k e U p f o r t h e D a n c e r s D

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