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DANCE STARS Magazin | 01.2012

20 | DanceSta rs | Das Tanzmagazin aus Bremen I n t e r v i e w m i t M e l i s s a O r t i z G o m e z Ortiz Gomez Melissa ie ist eindeutig das Spanische Feuer in der RTL Show „Lets Dance“ – Melissa Ortiz Gomez. Zum dritten Mal in Folge ist sie eine der Profitän- zerinnen in der beliebten Tanzserie bei RTL. Dieses Mal wurde ihr Patrick Bach als prominenter Schüler an die Seite gestellt. Die „Hamburger Deern“ erblickte am 5. September 1982 das Licht der Welt. Sie war als Latein S Tän- zerin sowohl im Amateur- als auch im Profibereich sehr erfolgreich auf dem Parkett unterwegs. Sie lebten außer in Deutschland schon in Madrid und Los Angeles und ließ sich immer bei ihren Aufenthalten von der lokalen Tanzszene inspirieren.Wir freuen uns ganz beson- ders, dass die quirlige und bildhübsche Spanierin sich für uns Zeit genommen hat, um ein paar Fragen zu beantwor- ten. S Melissa, wie sieht Dein Leben so aus, was machst Du den lieben langen Tag? Wie fast alle Tanztrainer arbeite ich bis sehr spät abends. Daher schlafe ich natur- gemäß morgens etwas länger. Mit einem guten Kaffee – ich liebe Kaffee – starte ich dann in den Tag. Danach trainieren Chri- stian und ich für unsere eigene Tanzkar- riere. Ab nachmittags gebe ich dann in Tanzvereinen Einzelstunden und Gruppen- unterricht. Dazwischen gönne ich mir immer mal wieder kleine Auszeiten, die ich gerne auch mit Christian verbringe. Und richtig, dann gibt’s meistens auch meinen geliebten Kaffee. Ich bin auch gerade frisch umgezogen und daher gehört Wohnungs- einrichtung im Moment auch unbedingt zu meinem Tagesablauf. Wenn ich Freizeit habe, dann koche ich sehr gerne und spiele auch mal das ein oder andere Su- doku. Wenn dann noch Luft ist, schnappe ich mir ein schönes Buch. Wie bist Du zum Tanzen gekommen, gibt es ein beson- deres Erlebnis/Er- eignis, an das Du dich vielleicht auch noch erinnern kannst? Also meine Mutter behauptet, dass ich schon getanzt habe, bevor ich laufen konnte (Melissa lacht). Das erste Mal mit Tanzen in Berüh- rung gekommen bin ich mit einem Klas- senkameraden, den ich gar nicht mochte. Wir sind damals als Klasse zum TSC Nor- derstedt gegangen und er war der ein- zige Her in meiner Größe, beziehungs- weise ich die einzige Dame in seiner. Dann habe ich ein paar Kurse getanzt und wieder aufgehört. So richtig Blut geleckt habe ich danach durch ein Tanzvideo mit Karina Smirnov. Dann habe ich wieder angefangen und bin bis heute mit Leib und Seele dabei. Dein schönster und Dein enttäuschend- ster Moment im Tanzsport? Oh, da muss ich länger nachdenken, Mo- ment. Schönste Tanzmomente, da habe ich zwei. Der erste tolle Moment war mein er- stes Tanzturnier. Ich war 11 und es war eine Vereinsmeisterschaft. Ich habe sie gewon- nen und war natürlich überglücklich. Der andere herausragende Moment war der erste Deutsche Meistertitel mit Christian. An einen extrem enttäuschenden Moment kann ich mich nicht erinnern. Ich habe öfter mal kleine Nackenschläge und zwar dann, wenn das Ergebnis nicht so ist, wie ich es mir gewünscht habe. Aber ich glaube diese Momente kennt jeder Tänzer. Ist es richtig, dass Du schon relativ früh mit Bremen in Berührung gekommen bist? Hast Du nicht früher mal in der Tanzschule Stölting trainiert? Wie kam es dazu? Ich habe schon sehr früh bei Jürgen Neu- deck Trainerstunden gehabt und er lebte halt in Bremen. Das war der Grund, warum ich früher regelmäßig in Bremen war. Und mal ganz im Vertrauen, das Training bei Jür- gen war für mich immer DAS Highlight in meinem Trainingskalender. Was verbindest Du mit der Stadt Bremen? Natürlich die tollen Stunden bei Jürgen Neudeck, aber leider damit auch verbun- den ganz viele Strafzettel wegen Falsch- parken (sie schmunzelt). Ah, es gibt noch eine Sache, die ich mit Bremen verbinde – ich bin ein Fan von Werder Bremen! Deine erste Begegnung mit Roberto und Uta, kannst Du dich daran noch erinnern? Ganz klar meine erste Begegnung mit Uta. DAS INTERVIEW FÜHRTE LARS KÜCK FOTOS RTL TELEVISION, VALENTIN BEHRINGER

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