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DANCE STARS Magazin | 02.2011

| 5DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen Er sorgte dafür, dass das Ballett in den Kanon der zeitgenössischen Künste aufgenommen wurde. Seine Adaptionen berühmter Klassi- ker hoben ihn in den Olymp der französischen Kunst. Im Spätsom- mer starb der Choreograph Roland Petit im Alter von 87 Jahren. Petit, der am 13. Januar 1924 als Sohn einer italie- nischen Mutter und eines Cafétiers aus den Halles, den berühmten Pariser Markthallen, in Villemom- ble bei Paris geboren wurde, trat 1933 in die Bal- lettschule der Pariser Oper ein. Dort studierte er bei Serge Lifar, dem künst- lerisch faszinierenden, aber moralisch umstritte- nen, weil kollaborierenden Ballettdirektor. 1940 in die Compagnie aufgenom- men, verließ er sie vier Jahre später wieder. Der Solist wollte selbst choreo- graphieren und tat’s in den „Ballets des Champs-Ely- sées“ oder den „Ballets de Paris“. Petit wurde berühmt mit dem 1946 nach einem Libretto Jean Cocteaus geschaffenen Bach-Ballett „Der junge Mann und der Tod“ – ein Titel, der nur im Original wirkt, ist der Tod in der französischen Sprache doch ein weibliches Sub- stantiv. Petit, unangepasst, versuchte, wie vor dem Zweiten Welt- krieg die Ballets Russes, Ballett in den Reigen der zeitgenössischen Künste zu integrieren: Brassai und Picasso schufen Ausstattungen, Serge Gainsbourg komponierte für ihn, sein Modeschöpfer und engster Freund hieß Yves Saint-Laurent. Unter den vielen Pro- minenten, die seiner Einladung in die Welt des Tanzes folgten, war auch Charlie Chaplin, der ihm bei „Charlot danse avec nous“ half. In Holly- wood schuf er „Any- thing goes“ für Zizi Jeanmaire und Bing Crosby. Sein wunder- voller „Daddy Long Legs“ mit Fred Astaire und Leslie Caron ist das wohl einzige seiner hun- dert Werke, das schon Kinder lieben. F r i s c h g e m i x t Choreo- graph ohne Grenzen PINA ist ein abendfüllender Tanzfilm in 3D mit dem Ensemble des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und der mitreißenden, einzig- artigen Kunst seiner großen, im Sommer 2009 verstorbenen Cho- reographin. PINA ist ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders. Er lädt die Zuschauer ein auf eine sinnliche, bildgewaltige Entdek- kungsreise in eine neue Dimension: Mitten hinein auf die Bühne des legendären Ensembles und mit den Tänzern hinaus aus dem Thea- ter in die Stadt und das Umland von Wuppertal – den Ort, der 35 Jahre für Pina Bausch Heimat und Zentrum ihres kreativen Schaffens war. Wim Wenders und Pina Bausch hat in über 20 Jahren ihrer persön- lichen Freundschaft die Idee eines gemeinsamen Tanz- films nie losgelassen. Aber erst mit den neue- sten Möglichkeiten digi- taler 3D Technologie fand Wim Wenders die ästhetischen Aus- drucksmittel, um die emotionale Ausdrucks- kraft von Pina Bauschs in- novativem Tanztheater auf die Kinoleinwand zu brin- gen. Erst jetzt ist die Dimen- sion des Raumes im Kino angekommen und gestaltbar, die Di- mension, in der Bewegung und Tanz ursächlich stattfinden, und in die das neue 3D Kino den Zuschauer nun auf eine sinnliche Ent- deckungsreise mitnehmen kann. www.pina-film.de D Pinaauf DVD 04. Dezember 2011 Adventspokal Einzelturniere Hauptgruppe und Senioren Oberneulander Landstr. 104 28355 Bremen +++++ 14. + 15. Januar 2012 Formationswochenende 1. Bundesliga Formationen Latein Regionalliga Nord Formationen Latein Oberliga Nord Formationen Latein Landesliga Nord Formationen Latein Messe Bremen +++++ 08. Dezember 2012 Weltmeisterschaft Formationen Latein ÖVB Arena Bremen Weitere Informationen zu Tanz-Events finden Sie unter www.ggcbremen.de TERMINE D