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DANCE STARS Magazin | 02.2011

Vo r h a n g a u f | D a s F R I T Z T h e a t e r jahr. Wir sind ein Bühnen-Restaurant oder ein Kneipen-Theater, eine Bar mit Bühne mit einer etwas größeren und extrem va- riablen Bestuhlung. Ganz ernsthaft, unser Ziel ist es in 10 Jahren die Nummer Eins in der Bremer Theaterlandschaft und im Um- land zu sein. Das klingt sportlich, ist aber meiner Meinung nach realistisch machbar. Gerne nehmen wir uns da das Hamburger Schmidts Tivoli als Vorbild. Uns kommt dabei zugute, dass wir sehr wirtschaftlich denken und handeln müssen. Wir müssen einem möglichst breiten Publikum gute, aber leicht bekömmliche Unterhaltung bie- ten. Nur so kann es funktionieren. Dabei muss auch noch der Preis stimmen und das tut er bei uns. Keine Karte kostet bei uns mehr als EUR 30,-. Wir bieten unserem Pu- blikum das Rundum-Sorglos-Paket. Gut essen und trinken und dabei noch perfekt unterhalten werden. So verstehe ich das Theater der heutigen Zeit. Nach welchen Gesichtspunkten wird das Programm zusammengestellt? Ganz einfach, es soll möglichst viele Men- schen ansprechen und zwar durch alle Al- tersstufen hindurch. Lachen tut in jedem Alter gut. Natürlich muss das Konzept mich und das Team auch ansprechen, das ist klar. Wenn es diese Hürde nicht nimmt, dann wird das auch nichts bei uns. Daher lehnen wir auch schon mal was ab. Das Thema muss irgendwas Spezielles, Beson- deres haben, der Funke muss auf uns über- springen. Mit dem FRITZ Theater haben wir vom ersten Tag an eine Marke mit Quali- tätsanspruch geschaffen und darauf sind wir auch sehr stolz. Aber natürlich können wir uns auch mal irren und ein Stück läuft nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Dann sind wir aber auch so flexibel und kippen es aus dem Programm. Aber im All- gemeinen treffen wir schon den Zeitgeist. Durch die vielen Jahre in diesem Geschäft, habe ich das Publikum genau beobachtet und so gelernt, was geht und was nicht. Was sind die Highlights in eurem Programm? Jede Show, die wir machen ist ein Highlight für sich (augenzwinkernd). Natürlich sind die Shows, die ausverkauft sind, dadurch ein Highlight oder werden zum Highlight. Aber auch wir selbst haben persönliche Highlights und zwar dann, wenn wir selbst auf der Bühne stehen und spielen oder ein Programm selbst geschrieben haben. Zur- zeit ist ganz klar „Zwei Apfelsinen im Haar“ ein Highlight oder unser Klassiker das Weih- nachtsvarieté „Santa Spectale“, das bereits ins dritte Jahr geht oder auch „Poschnicks lustige Opernschule“. Und ich freue mich auf viele neue Stücke wie „Die Rote Mühle“, eine Musical Komödie oder „Parkallee“, eine Improshow nach dem Vorbild von Schil- lerstrasse. Wie seid ihr/Du auf Roberto Albanese und den Grün Gold Club gekommen? Ich muss ganz ehrlich gestehen, das weiß ich gar nicht mehr. Es war auf jeden Fall in meiner Anfangszeit hier in Bremen. Roberto | 37DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen “Zwei Apfelsinen im Haar” ist die freche Schlagerrevue im FRITZ!