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DANCE STARS Magazin | 02.2011

| 33DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes und anderer vergleichbarer Hilfs- organisationen sowie des Technischen Hilfswerks, • Mitarbeiter der Sozialarbeit, insbesondere der offenen Jugendsozialarbeit, • Mitarbeiter der Jugendarbeit, insbesondere in den Jugend- verbänden, • aktive Mitarbeit in einem gemeinnützigen Verein. In Deutschland sind 23 Millionen Menschen über 14 Jahren ehren- amtlich in Vereinen, Verbänden, Initiativen oder Kirchen tätig. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne Eh- renamtliche kaum mehr existieren. Neben Betreuung von Kindern, Kranken und alten Menschen zählen u. a. dazu: Dienste bei Ju- gendorganisationen, im Natur- und Umweltschutz, in Agenda 21- Projekten, im Tierschutz, auf Berghütten oder Wan- dervereinen, in der Be- währungshilfe, Telefon- seelsorge, in Caritas oder Diakonie, in Hilfsorganisa- tionen, Umsonstläden, bei der Hausaufgabennach- hilfe, als Helfer wie Grüne Damen und Herren in vie- len Hospitälern, in der Al- tenpflege und in Behind- ertenhilfe-Einrichtungen, in Sport-, Kultur- und an- deren Vereinen. Die Frei- willigen Feuerwehren, wichtigste Stütze der akti- ven Gefahrenabwehr in Deutschland, haben ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder. Auch den Katastrophenschutz der Bundesrepublik Deutschland gewähr- leisten größtenteils ehrenamtliche Kräfte. Allgemein ist noch zu bemerken, daß ein Ehrenamt immer dazu dienen sollte, die Interessen derer, in deren Namen es ausgeübt wird, zu vertreten und nicht - wie es leider auch vorkommt – seine eigene Person in den Vordergrund zu stellen. Es gibt bedauerli- cherweise in diesem Bereich auch „schwarze Schafe“, die ein Eh- renamt nur übernehmen, um daraus für sich persönlich Vorteile zu erlangen. Der anfangs erwähnte Ansatz für die Ausübung eines Ehrenamtes ist der Richtige und wird, so gelebt, auch zukünftig immer ein be- deutender Teil der Gesellschaft sein. D a s E h r e n a m t i m Fo k u s ls gemeinnütziger Verein ist der Grün-Gold-Club e. V. Bremen naturgemäß auf ehrenamtliche Helfer, sei es im Vorstand, sei es in der Mitgliedschaft allgemein, an- gewiesen. Insgesamt gibt es im Club aktuell 27 eh- renamtliche Helfer, angefangen vom Vorstand bis hin zu den stets willigen Helfern für Beirat und Großveranstaltungen. Ohne das perfekte Zusammenspiel dieses Personenkreises wäre es nicht möglich, die sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten in Gang zu halten. Von der Arbeit der ehrenamtlich Tätigen profitie- ren alle Mitglieder, ohne Ausnahme. Der derzeitige geschäftsführende Vorstand des GGC kann als Pa- radebeispiel für ehrenamtlich professionell ausgeführte Arbeit die- nen. Dies zeigt sich u. a. in weltweit gezollter Anerkennung des Clubs als Ausrichter von Groß- veranstaltungen. Die Welt-, Europa- und Deutschen Meister- schaften im Tanzsport sind im Bremer Sportkalender eine feste Größe und nicht mehr aus der Bremer Stadthalle wegzudenken. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, daß der ge- schäftsführende Vor- stand nicht nur viele Stunden seiner Frei- zeit in diese Tätig- keiten investiert, sondern auch durch die Gesetzgebung für seine Tätigkeit persönlich in Haftung genommen werden kann. Vielfach bedeutet es auch die Übernahme von zusätzlichen Ausla- gen, wie z.B. Fahrtkosten, bei den heutigen Benzinpreisen durchaus ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Alle ehrenamtlich Tätigen haben das gemeinsame Interesse, zum Wohle der Clubgemeinschaft zu handeln. Ehrenamtliche Tätigkeit im Verein – gleich welcher Sportart – bedeutet immer Engagement für die Gemeinschaft. Wichtig dabei ist auch, alle Gesellschaftsschichten unter einen Hut zu be- kommen. Vereinsleben fördert die soziale Kompetenz eines jeden Einzelnen und gerade Tanzsportvereine integrieren unterschiedli- che Nationalitäten durch die Verfolgung gemeinsamer Ziele, z. B. den Gewinn eines Meistertitels. Das Ehrenamt nimmt in der Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert ein. Mehr und mehr Tätigkeiten, die bisher vom Staat, von sozialen Ein- richtungen usw. bezahlt wurde, fallen inzwischen mangels finan- zieller Mittel in den Bereich des Ehrenamtes. Traditionell gibt es ehrenamtliche Tätigkeiten in Sportvereinen, einfach aus dem Grunde, weil diese sich schon immer mit wenigen Mitteln zufrie- den geben mußten und trotzdem große sportliche Leistungen er- brachten. Beispiele für traditionelle Ehrenämter außerhalb der Vereine sind: • Schöffen, • Schiedsleute, • gerichtlich bestellte Betreuer, • Mitarbeiter in kirchlichen Organisationen und in Pfarrgemeinden • Mitglieder von Betriebsräten, Personalräten, Mitarbeiter- vertretungen und Jugend- und Auszubildendenvertretungen, • Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, des freiwilligen Polizei- diensts, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Arbeiter-Sama- riter-Bunds, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall- Was ist ein Ehrenamt? „Das Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt aus- gerichtet ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer re- gelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen und kann in einigen Fällen dazu verpflichtet werden. Ein Ehrenamt wird unter Umständen auch aber- kannt. Für ehrenamtliche Tätigkeit fällt in manchen Fällen eine Aufwandsentschädigung an. Heute wird „Ehrenamt“ zunehmend gleichbedeutend mit Begriffen wie „Freiwilli- genarbeit“, „Bürgerschaftliches Engagement“ verwendet.“ A D