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DANCE STARS Magazin | 01.2011

6 | DanceSta rs | Das Tanzmagazin aus Bremen F r i s c h g e m i x t Der erfrischendste “Tanzsport” im Sommer 2011 ist definitiv das oft und gerne unterschätze Synchronschwimmen oder auch Kunstschwimmen. Bei waghalsigen Hebefiguren kommt man definitiv ins Schwitzen, muss sich aber um die Dusche “danach” keine wirklichen Gedanken machen. Zu bewundern bei der Schwimm-WM 2011 in Shanghai. www.shanghai-fina2011.com Foto:DamonWinter Der Tanzsportkalender ist randvoll und die Top-Events freuen sich auf ihren Besuch! So. 05.06.2011 GGC Casting für alle Teams Clubräume, Wandschneiderstr.6, 28195 Bremen (2. Stock) +++++ So. 26.06.2011 GGC Casting für alle Teams Clubräume, Wandschneiderstr.6, 28195 Bremen (2. Stock) +++++ Sa. 12.11.2011 Deutsche Meisterschaft Formationen Standard und Latein in der Bremen Arena +++++ Sa. 12.11.2011 WM 10 Tänze in Shanghai +++++ So. 04.12.2011 2. Adventspokal, Einzelturniere im Clubhaus des Grün-Gold-Club Bremen, Obernaulander Landstr. 104 28355 Bremen +++++ Weitere Informationen zu Tanz-Events finden Sie unter www.ggcbremen.de TERMINE Anfang 2010 war das Leben das Tänzerin Fabienne Jean noch nor- mal. Es änderte sich schlagartig nach dem Erdbeben, welches ihr Land Haiti in Schutt und Asche warf und sie in diesem Schutt be- grub. Stunden später nach ihrer Rettung war sofort klar - Fabienne wird ein Bein verlieren. Aber, ihren Mut und ihre Lebensfreude wollte sie nicht verlieren! Als der bekannte Fotograf Damon Winter Haiti nach dem Erdbeben fotografieren wollte, entdeckte er Fa- bienne sitzend auf einem Stein und das Motiv stand fest. Fabienne Jean soll die Sehnsüchte der Haitianer verkörpern, Zu- versicht geben, Mut machen für das, was die Weltgemeinschaft seit einem Jahr als eine bessere Zukunft in Aussicht stellt. „Ich möchte ein Vorbild für die vielen Amputierten sein“, sagt Jean. „Wenn ich es wieder auf die Bühne schaffe, wieder tanzen, ein glückliches Leben führen kann“, könnten die, die jetzt am Boden liegen, sich daran aufrichten. Was die Menschen so fasziniert, ist die atemberaubend kurze Re- generationszeit, die Fabienne Jean benötigte, um wieder auf die Beine zu kommen, die Prothese zu akzeptieren, das Gleichgewicht wieder zu finden, auch das innere. Sie sagt, sie hatte Zweifel, „na- türlich, ich hatte noch nie eine Beinprothese gesehen und als man mir sagte, ich würde wieder laufen können“, hat sie das nicht ge- glaubt. Internationale Helfer aber versprechen ihr genau das, sie arbeitet Tag für Tag mit Ärzten und Physiotherapeuten, macht er- staunliche Fortschritte, nimmt nach nur wenigen Wochen erste Tanz- stunden, „und ich glaubte wieder an mich“. Vor dem Beben verdiente Fabienne Jean umgerechnet 50 Euro im Monat, das reichte für die ganze Familie, sie hatte das Talent, ver- körperte Sicherheit, träumte „von einem eigenen Tanzstudio viel- leicht“. Die Zweifel hat sie überwunden, die Wunden sind verheilt. „Ich werde eine eigene, ganz persönliche Choreographie einstu- dieren“, sagt Fabienne Jean, „und eines Tages die Welt bereisen und für jeden tanzen, der mein Land unterstützte.“ Und bis dahin soll ihr Bild die Menschen daran erinnern, „dass Haiti noch immer Hilfe braucht“. D D Die Tänzerin aus Haiti Coole Badenixen Wem die Stunde schlägt, dürfte mit dieser fröhli- chen Uhr ganz deutlich wer- den. Feine vergoldete Tanz- figuren auf dem Zifferblatt geben der Uhr eine sport- liche Note. Preis ca. 80 Euro www.akteo.fr JeanFabienne