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DANCE STARS Magazin | 01.2011

| 37DanceStars | Das Tanzmagazin aus Bremen Die Aufnahme von Nahrung vor dem Trai- ning bzw. Wettkampf ist besonders wichtig. Findet keine Nahrungsaufnahme statt, ist man quasi „nüchtern“, kann es zum soge- nannten „Hungerast“ kommen. Symptome sind Konzenstrationsschwäche und Schwin- delanfälle. » 2-4 Stunden vor Belastungsbeginn kann noch ausreichend gegessen werden. Danach empfiehlt sich keine größere Nah- rungsaufnahme mehr, da der Körper wäh- rend der sportlichen Betätigung sonst zu viel mit der Verdauung beschäftigt ist. » 60-45 Minuten vor der Belastung empfiehlt sich ein kleinerer Snack in Form von einer Banane oder einer Fruchtschnitte. Sie dienen dazu den Abfall des Blutzucker- spiegels zu verhindern. Bananen sind ein optimaler Snack, da sie freie Glucose und Stärke enthalten. D.h. die Glucose gelangt schnell ins Blut, die Stärke wie- derum braucht aber länger um zu Glucose abgebaut zu werden und geht somit langsamer ins Blut über. » Während der Belastung sollten auf eine ausrei- chende Flüssig- k e i t s z u f u h r geachtet wer- den. Mineral- wasser em- pfiehlt sich. Bei einer länger an- dauernden Bela- stung (2-3 Stund- en) ist Apfelschorle gut geeignet (1:1 ver- dünnt), da sie immer wieder Glucose nachliefert. » Nach der Belastung sollte wei- terhin ausreichend getrunken werden und die Glykogenspeicher wieder aufge- füllt werden. Reis, Kartoffel, Nudeln sind hier sehr gut. Fast Food ist als Nahrung nach der Bela- stung vollkommen ungeeignet. Es liefert zu wenig Kohlenhydrate, Vitamine und Mine- ralstoffe und zu viel Fett. Ernährung am Turniertag im Tanzsport Turniere im Tanzsport können einen gan- zen Tag dauern und erst spät in der Nacht enden. Nicht selten kommt es vor, dass man mehr als 12 Stunden auf den Beinen ist. Die Pausenlänge zwischen den Runden, sei es beim Formationstanzsport oder beim Paar- tanz, kann kurz sein, aber auch bis zu meh- rere Stunden betragen. Oft findet das Turnier in überhitzten Hallen statt und bei internationalen Turnieren muss sich der Körper vielleicht auch noch auf klimatische Veränderungen einstellen. Der Körper muss hier also über eine lange Zeit eine hohe psychische als auch physische Bela- stung aushalten. Die Glykogenspeicher werden schnell ent- leert und Glucose muss im Laufe des Tages immer wieder durch Nahrung angeboten werden, damit der Körper genug Energie hat und seine Leistung bringen kann. Es sollten unter tags immer wieder kleinere Portionen an Nahrung verzehrt werden. Das Frühstück sollte kohlenhydratbetont, aber wenn möglich ballaststoffarm sein. z.B. Toast mit Marmelade, Fruchtsaft, Corn Flakes mit Milch oder Joghurt, Obst. Sport- riegel und Bananen dienen als optimale Snacks zwischendurch. Mineralwasser und Apfelschorle sollten regelmäßig getrunken werden. Kaffee und Colagetränke sind nicht geeignet, da sie dem ohnehin schon schwitzenden Körper Wasser entziehen und außerdem durch den hohen Zuckerge- halt schnell in das Blut schießen. Als Mittagessen empfehlen sich diverse Nu- deln. Abends nach dem Turniertag ist es wichtig, den Wasserverlust durch viel trinken auszu- gleichen und die Glyko- genspeicher mit kohlenhydratreicher Kost (Nudeln, Reis, Kartoffeln…) wie- der aufzufüllen. Eine gute Er- nährung nach dem Turnier ist wichtig für die Regeneration des Sportlers. 6-TAGE-REISE KIRKENES – BERGEN AN BORD DER MS POLARLYS ODER MS NORDKAPP Kirkenes Hammerfest Frühstück am Nordkap Die Lofoten Der Polarkreis und die 7 Schwestern Königstadt Trondheim Schärengarten Bergen inkl. Charterflug ab EUR 1.395,- p. P. inkl. Halbpension und garantierte Innen oder Außenkabine REISETERMINE MAI – AUG `11 Schnell buchen: Reisebüro Cockpit-Flug & Touristik Inh. Frank Brakebusch Am Schwarzen Meer 101 28205 Bremen Tel. (0421) 33 790 37 info@cockpit-bremen.de Der Ernährungskreis Als Hilfe für den Alltag zeigt die Deutsche Gesellschaft für Er- nährung (DGE) in dem „Ernäh- rungskreis“ wie sich eine aus- gewogene Ernährung zusam- mensetzen soll, E r n ä h r u n g | B i t t e i s s g e s u n d ! TEXT ISABELLA PURZNER FOTOS DT. GESELLSCHAFT FÜR ERNÄHRUNG Darauf sollten sie besser verzichten!